Über mich

 

Mein Name ist Jessica Bredero.

Ich bin 'Munay Willaq', (die) Stimme oder Botschafterin des Munay-symbols.

 

Auf dem Foto siehst du eine Frau, die ihr Leben genießt, aber das war nicht immer so.

Obwohl ich eine schöne Kindheit hatte, bin ich wie viele von uns erzogen worden mit einigen beschränkenden Überzeugungen.
Ich lernte „normal zu sein“, weil das ja „schon verrückt genug ist“, wie man in den Niederlanden sagt, und bedeutet ich sollte mich "nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, ich wäre ja nichts besonders".

Dadurch lernte ich früh, meine Talente zu unterdrücken. Die waren nämlich nicht „normal“. Ich hatte schon als Kind Kontakt mit der spirituellen Welt. Mein Talent machte mich zum Außenseiter.

Ich war sehr traurig, dass ich anders war und schämte mich dafür. Ich dachte darum, dass ich nicht gut genug wäre für diese Welt. Dieses Paradigma bestimmte jahrelang meine Sicht auf das Leben.

 

Ich bin Mutter von 4 Kindern. Leider starb mein ältester Sohn im Frühling 2002 im Alter von 16 Jahren.

Dieses Trauma hat das Fundament unter meinem Leben zerschlagen. Aber wunderlicher Weise kam ich durch die Risse in diesem Fundament mehr denn je in Kontakt mit der spirituellen Welt und meinen medialen Fähigkeiten.

Dies alles brachte mich in die Anden und 2003 reiste ich durch das Gebiet um den Titicacasee, das Land der Inca im Andes Gebirge von Peru und Bolivien.

 

Während dieser Reise wurde mir deutlich, dass Titicaca nicht nur ein See ist, sondern als „Herrin Titicaca“ war sie meine Reiseleiterin. Sie ließ mich Dinge sehen und erfahren, die mir viel über die Dynamik in unserer dualen Welt erzählten und über Gleichgewicht und Ungleichgewicht im menschlichen Leben.

 

Zum Abschluss der Reise empfing ich das Munay-symbol in einer Meditation. Ich wurde gebeten das Symbol zu verbreiten.

Um dieser Bitte gerecht zu werden, musste ich die Bedeutung dieses Symbols kennen und damit begann eine neue Reise. Diesmal reiste ich durch die Landschaft meiner Psyche.

Da lagen, tief im Dunkel verborgen, nicht nur unverarbeiteter Ballast oder Hucha, sondern mir bis dahin unbekannte Talente. Erst als ich beide Teile, meine Licht- und Schattenseiten, akzeptiert hatte, begriff ich die Bedeutung des Symbols.

Gleichzeitig und aus dem aufrechten Verlangen mich meines Ballastes zu entledigen und so meine Talente zu befreien, entstand die Violette Flamme Meditation.

Arbeiten mit dem Munay-symbol stellt meine Ayni, meine natürliche Verbindung mit dem Kreislauf des Lebens her. Das ist ein bleibender Transformationsprozess. Je mehr ich das tue, desto mehr Raum entsteht für meine Talente en die Liebe. Je mehr Liebe, desto mehr Mitgefühl habe ich für mich selbst und für meinen Mitmensch.

Na meiner ersten Reise kehrte ich noch einmal zurück nach Cuzco, die frühere Hauptstadt des Inca-Reiches in Peru. Da wo früher einmal die Coricancha stand, der wichtigste Tempel der Inca, empfing ich meine Berufung.
Das, was ich als Herrin Titicaca hatte kennen gelernt, gab mir den Auftrag, meine Stimme zu benutzen.

 

Weil ich keine weitere Erklärung dazu bekam, hat es etwas gedauert bis ich begriffen habe worum es in diesem Auftrag geht: nämlich meine Stimme zu benutzen um die Geschichte von Munay zu erzählen.